Lett Rölls Geschichte und Lett Rölls Spiel

Im Anschluss an die 12 Bilder erzählt Ihnen Lett Röll seine Geschichte. Welches BILD passt zu welcher T = Textstelle? Man könnte sich auf einem Stück Papier T1 T2 T3...T12 notieren, dahinter die Bildnummer schreiben und dann  LÖSUNG  anklicken, um festzustellen, das hier ist auch etwas für jüngere Besucher.

Was der Jaspis Lett Röll sagt:

Hallo, Sie schauen mich so fragend an! Was ich für einer bin? Ich bin ein Jaspis und war ein Geröll im Lettenbach. Mein Name ist Röll, Lett Röll, aber Sie können ruhig Lett zu mir sagen. ( T1+BILD:      )

Haben Sie ein bisschen Zeit? Dann erzähle ich Ihnen, wie ich es als hässliches Geröll vom Bach hierher ins Museum geschafft habe. Also so sah ich mal aus. Da dreht sich keiner nach dir um! (T2+BILD:      )

Und das da ist mein Heimatbach. Er heißt Lettenbach. Er fließt in Pforzheim  vom "Seehaus" runter nach Würm. Hier sehen Sie ihn im Sommerlook. Nichts anderes als ein Geröllhaufen. Da plätschert nix, keine Forelle in einem Bächlein helle. (T3+BILD:      )

Was Letten bedeutet? Das ist ein toniger Boden, schwer und kalt im Frühling und im Sommer zangenhart. (T4+BILD:      ) Der Boden taugt nichts, so wie ein "Lettegschwätz" im Schwäbischen.

Sie wollen wissen, wie es im Bach so war? Ich sage nur: langweilig! Immer an der gleichen Stelle rumliegen. Aber dann kam der Juni 2013. Heftigste Regenfälle am Seehaus. Es goss und goss, und der Lettenbach wurde zum Giganten. Eine gewaltige Welle riss mich fort. (T5+BILD:      )

Ich landete auf einem großen Geröllhaufen, ich, mitten oben drauf. Was für eine Sicht plötzlich! Steingeil! (T6+BILD:      )

Aber es kam noch toller. Kaum war der Lettenbach wieder auf Normalmaß geschrumpft, kamen zwei Locken vorbei, ein Geolocke und ein Mineralocke, oder so ähnlich. (T7+BILD:      )

Sie sahen mich, betaschten mich, drehten mich hin und her, wobei der eine von mir als Karneol schwärmte. Er meinte, ich sei aus dem Dolomit-Karneol-Horizont des Buntsandsteins. Na ja, im Lettenbach soll jeder seine  Meinung frei äußern dürfen. Der andere dagegen nannte mich Jaspis. Jaspis, das gefiel mir. Und dann meinte er noch, ich sei als Karneol nicht durchscheinend genug. (T8+BILD:      )

Dann packten mich die beiden und trugen mich fort. Der eine wollte mich wegen meiner außergewöhnlichen Größe mit dem Hammer kurz und klein schlagen, um mich häppchenweise an Museumsbesucher zu verschenken. Ich hasse ihn! (T9+BILD:      ) Der andere hatte anderes im Sinn. Ihm schwebte wegen meiner außergewöhnlichen Größe ein Plätzchen hier im Museum vor. Seitdem liebe ich ihn! (T10+BILD:      )

So nahm mich der andere mit nach Idar-Oberstein und ließ mich zersägen, schleifen und polieren. Schon eine Woche später stand ich hier in der Vitrine. (T11+BILD:      ) Im spiegelnden Glas sah ich zum ersten Mal meine Verwandlung. Nicht übel, das müssen Sie zugeben. Vom hässlichen Steinlein zum schönen Wahn! (T12+BILD:      )

Haben Sie alle Bilder erkannt? Na dann, Adios Mineralos, wie wir hier sagen...