M U S E U M  U N D  E X P O N A T E

Museumsshop: Stein + Reim

Hier können Sie einen Blick in unseren Museumsshop werfen:

Museumsshop und Stein+Reim

Achate, Mandeln und Drusen im Raum Rheinland-Pfalz

Die Collage lädt Sie zu einem nicht bierernsten Rundgang in unserem Museumsraum "Rheinland-Pfalz" ein!

Museumsräume

Die Museumsräume? Was wollen Sie wissen?

Fragen Sie! Aber bitte kurz!

 

Ort? - Im Industriehaus, mitten in Pforzheim. Aber Sie haben Recht, das Museum war mal in Dillweißenstein.

Lage? - Im Untergeschoss. Aber es gibt einen Lift, der Ihnen rechtzeitig sagt, wann Sie aussteigen müssen.

Eingang? - Etwas abgedunkelt. Aber umso heller erstrahlt die dort gut ausgeleuchtete und gut gesicherte Edelsteinsammlung.

Räume? - Mehrere. Aber man kann sich nicht verirren.

Schwerpunkte? - Natürlich eine umfangreiche Regionalsammlung. Aber es gibt auch einen Raum für Rheinland-Pfalz und seine Achate, einen langen Gang durch die weite Welt und einen kurzen Gang zu einem großen Bergwerksmodell, außerdem einen Dunkelraum für fluoreszierende Mineralien.

Stufen? - Unter 25, wenn Sie nicht den Lift benützen. Aber über 25, wenn  Sie anfangen, unsere rund 5000 Exponate zu zählen, von den überwältigend großen Amethystdrusen aus Brasilien bis hin zu den überraschend kleinen Stinkquarzen aus Pforzheim. Kennen Sie die?

Ausgang? - Ist der Eingang. Aber dort könnte Sie jetzt der Museumsshop interessieren.

Aufsichtspersonal? - Sehr, sehr freundlich! Aber? Hier gibt es kein Aber!

 

Sonderausstellungen

Die Sonderausstellungen bringen wechselnde Exponate in unsere Vitrinen. In den vergangenen Jahren haben wir uns ganz unterschiedlichen Themen gewidmet. Sie finden dazu Texte und Bilder unter:

Die Hauptvitrine in unserer Ecke für die Sonderausstellungen. Das Bergwerksmodell steht dort. Links der Blick auf die Hauptvitrine und rechts der Blick durch die Vitrine 2015 mit Fluorit aufs Bergwerksmodell.

Die Vitrine 48 wird vorgestellt mit                                   "Minitiative BUNTWALD 48 e.V."

Exponate in Vitrine 7 - Ca ist immer da!

Genauer gesagt, Ca ist immer mit dabei, wenn man diese Vitrine unter einem elementaren Gesichtspunkt betrachtet.

Calcit und Aragonit, Gips, Gagat und Bohnerz, Pforzheimer Stinkquarze, Mangandendriten und der Teil eines Ammoniten - wo ist das verbindende Element bei den Exponaten dieser Vitrine?

 

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Vitrine 7 - Ca ist immer da! 

Exponate in Vitrine 24 - Kunst und Künstlichkeit

Etwas Besonderes finden Sie bei uns im Museum in der Vitrine 24, nämlich künstliche, gezüchtete Kristalle. Sie fallen auf durch ihre lebhaften Farben 

und ihre perfekten Formen. Als künstlich erzeugte Kristalle stehen sie in einem deutlichen Gegensatz zu den natürlich gewachsenen Mineralien in den umliegenden Vitrinen. Dieser Gegensatz "künstlich - natürlich" ruft beim Betrachter Gefühle hervor. Das Staunen darüber, was die Natur...

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Vitrine 24 - Kunst und Künstlichkeit

Stufen und Drusen gucken

Am unteren Rand auf eines der kleinen Bilder klicken und dann auf den Pfeil im Rahmen unten rechts. Das Bild wird groß. Die Esc-Taste macht es wieder klein.

Museumsshop

Modell Eisenerzbergwerk

Den lokalen Charakter unseres Museums prägen die Vantastischen Vier: der Braune Glaskopf, Manganerze, der Schwerspat und der Flussspat. Die Kelten, die Römer und die Hauer im Mittelalter suchten nach Eisen- und Manganerzen, die Bergarbeiter des 20. Jahrhunderts bauten Schwer- und Flussspat ab. Es wurden Bergwerke gebaut. Sie inspirierten unser Vereinsmitglied Bernd Hagen, das Modell eines historischen Eisenerzbergwerks zu bauen. Es ist bei uns im Museum zu besichtigen.

Das Modell vermittelt sehr viel Anschauung und die bergbauliche Nomenklatur, einen Spezialwortschatz, dem wir uns spielerisch nähern wollen, wenn Sie wollen. Die Nummern verweisen auf Erklärungen und Begriffe in einer Legende. Zwei Beispiele: In der Legende steht für die Nummer (10) Örterbau, der Ort der Erzgewinnung. Und für die Nummer (32) Schachtpinge, Tagebau mit späterem Schacht. Und jetzt dürfen Sie weiterraten:

(   ) Haspel, die Seilwinde für die Erzförderung. -  (   ) Türstockausbau, Grubensicherung mit Holz.  - (   ) Förderschacht, der vertikale Zugang zum Bergwerk.  - (  ) Versatz, die Verfüllung eines Hohlraums mit taubem Gestein. -  (  ) Erzrollloch, ein Sammelschacht, um das Erz abzubefördern. (  ) Hauer, Bergmann. -  (  ) Fahrung, die Leitern, um zum Arbeitsplatz zu kommen. -  (  ) Bühne, die Abdeckung eines Hohlraums. -  (   ) Schutzhütte, Haus über dem Schacht.  - (  ) Schachtsumpf, Wassersammelstelle.

Wenn Sie die Lösungen angesehen haben, können Sie Ihren Erfolg bewerten:

Mehr als 5 Richtige: Sie brauchen unser Museum nicht zu besichtigen.

Weniger als 5 Richtige: Wir raten dringend zu einem Museumsbesuch!

Fernsehen. Apparat und Stein?

Bei rund 5000 Exponaten und über zwei Dutzend Vitrinen steht Nahsehen im Vordergrund, nicht Fernsehen. Das Gerät links ist kein Fernsehapparat, sondern ein Monitor, um einen längeren Film zum Thema "Mineralien" abzuspielen. Es ist ein sehr informativer Film, aufwändig hergestellt, die Texte wunderbar musikalisch untermalt. Aber man muss sich Zeit geben. Wir verfügen über bequeme Stühle, um sich entspannt hinzusetzen:

 

M I N E R A L I E N  +  M U S I K  +  M U S E

 

Andererseits haben wir nicht einen, sondern d e n Fernsehstein, den Ulexit, der Stein im rechten Bild. Wenn Sie den näher besehen und mehr von diesem Stein erfahren wollen, dann hilft ein Klick in die Chronik. 

Ultraviolett. Und deshalb ultracool!

Dunkelraum: in der Mitte von außen, links ein Blick am Türvorhang vorbei ins Innere, rechts ein Blick von innen nach außen.

Unser UV-Kabinett, unübersehbar umgehbar, unbedenklich uranhaltig, urzeitlich unter Umständen unverhofft unbeleuchtet, unbestreitbar und ultimativ ultracool!

Zu Deutsch: Wir haben im Museum einen besonderen Raum, der abgedunkelt ist. Hier werden Mineralien durch ultraviolettes Licht angeregt, in Farbtönen zu erstrahlen, die bei normalem Licht nicht sichtbar sind. Die Phänomene Fluoreszenz und Phosphoreszenz sind hier ein Thema, aber auch die radioaktive Strahlung einzelner Mineralien, die wir mit einem Messgerät bei Führungen gerne hörbar machen. Leider war die UV-Lampe baulich bedingt bis vor kurzem sehr störanfällig. Aber im Jahr 2014 gab es eine Überarbeitung des Lichtspenders, so dass dieser attraktive Raum wieder viele Besucher in seinen Bann ziehen kann. Der Besucher kann aber auch um das UV-Kabinett herumgehen. Der würfelförmige Raum hat außen zwei Wände mit hellen Vitrinen, eine Wand mit einer stoffbehangenen Tür und eine kahle Wand, die Ihnen aber nur auffällt, weil Sie es jetzt wissen. 

 

Fluoreszenz - Strahlen wirken auf ein Mineral ein, und es leuchtet auf.

Phosphoreszenz - Strahlen wirkten auf ein Mineral ein, und es leuchtet nach.

Im Dunkelraum unter UV-Licht: Fluorit, Heiligenwald, Nordschwarzwald.

Aus der Hornsteinlage der Diemel-Formation

Ein seltener Fund: Hellblaugrauer Chalcedon mit kleinen Schnecken in einer aufgeschlagenen Kieselknolle im Mittleren Muschelkalk. In Birkenfeld auf dem Dammfeld gefunden.

Grube Käfersteige, Würmtal

In der Grube "Käfersteige" wurde von 1934 - 1996 Fluss- und Schwerspat abgebaut. Dabei entdeckte man zahlreiche begleitende Mineralien. Das Bergwerk liegt nur wenige Kilometer von unserem Museum entfernt im Würmtal.  Es ist daher ganz natürlich, dass viele schöne Mineralstufen der "Käfersteige" ihren Weg zu uns in die Vitrinen fanden. Die folgenden Bilder wollen Ihnen die "Käfersteige" näher bringen, museal mit einem Blick auf unsere Exponate, aber auch landschaftlich, falls es Sie hinaus in die Natur drängt - Käfersteige drinnen und Käfersteige draußen.

Käfersteige drinnen, bei uns im Museum: Links durch die Lupe strahliger grüner Malachit, rechts rotbrauner Cuprit (Rotkupfererz) und grüner Malachit auf einem handtellergroßen Buntsandstein. Die Paragenese mit Malachit kennzeichnet den Cuprit.
Käfersteige draußen, bei uns in Pforzheim: Unmittelbar hinter der Käfersteighütte die beiden autofreien Waldwege. Die Käfersteige kommt aus dem Drehklingenbachtal hoch.

Die Käfersteige, drinnen und draußen, ist ausführlich dargestellt unter

Grube Käfersteige, Würmtal

Quasi alles Quarz

Ein Blick in unsere Vitrinen zum Thema Quarz:

Bergkristall-Stufe. Der Bergkristall ist eine farblose+wasserklare+makrokristalline Varietät des Quarzes.

Vereinsmitglieder haben mit Eifer und mit Glück diese sehenswerte Bergkristall-Stufe neben weiteren in den französischen Alpen geborgen.

Sie stammt aus der Mine La Gardette bei Bourg-d´Oisans, östlich von Grenoble, inmitten der Dauphiné-Alpen. Die Stufe hat langprismatische wasserklare Kristalle im Dauphiné-Habitus. Zeigt beim Quarz die Kristallspitze eine besonders große Rhomboederfläche, nennt man diese Form Dauphiné-Habitus. Die Spitze sieht dann aus, als sei sie schräg abgeschnitten worden (weißer Pfeil). Die Stufe glitzert auch noch beim trübsten Licht!

Griechische Raketenstellung ? Nein, griechischer Lauch. Näheres im Folgebild!
Prasem. Avessalos-Serifos, Griechenland. Quarz-Varietät mit lauchgrünen, langprismatischen Kristallen. Prasem von "prasos", griechisch "Lauch". Serifos ist bekannt für seine schönen Prasem-Stufen.

Wenn Sie noch mehr quarzitische Einblicke haben möchten:

Trommelsteine. In der Kiste und in der Vitrine

Trommelsteine gibt es bei uns im Museum nicht nur zum Verkauf in einer Kiste, sondern auch als Exponate in einer Vitrine. Die Trommelsteine in der Kiste liefern uns die Großhändler in Deutschland. Das ist nichts Besonderes. Die Trommelsteine in der Vitrine liefern uns die Äcker und der Waldboden des Pforzheimer Stadtgebiets, natürlich zunächst als Rohsteine, die dann mit der Post zum Trommeln nach Idar-Oberstein geschickt werden. Kommen sie aus Idar-Oberstein zurück, dann sind sie etwas Besonderes. Denn es gibt sie nur bei uns!

Im Eingangsbereich des Museums steht unsere Trommelsteinkiste. Die Steine in der Kiste sind links herangezoomt. Das Rohmaterial stammt aus aller Herren Länder. Die Trommelsteine rechts sind nicht und nie in dieser Kiste, denn sie lagen als Rohmaterial auf einem Acker oder im Wald in und um Pforzheim. So zeigt sich unser Museum auch bei den Trommelsteinen international, ergänzt durch eine interessante regionale Komponente. Mehr zu dieser Komponente und zu den Trommelsteinen mit einem Klick auf...

Philatelie und Mineralogie

2014 - Der Sommer ging aus Pforzheim weg, und das Salz kam im Museum an, um fürderhin wegen seiner besonderen Form ein Blickfang zu sein. Auf Blickfang geht das Salz beim Gips!

Salz-Stalaktiten. Der rote Pfeil zeigt links den Standort an. Rechts gibt es einen Blick in die Vitrine. In der Mitte sind die Salz-Stalaktiten hervorgehoben dargestellt.

Das Salz bereichert unser Museum in der Form von Stalaktiten. Die Stalaktiten stehen in der Vitrine Nr. 25, die dem Gips vorbehalten ist. Das Salz-Gebilde steht in einem Gipsfuß. Das zerstreute alle Skrupel, mit Salz ins Reich der Gipse einzudringen. Nicht die Größe der Stalaktiten, nicht der Platzmangel, nicht das Licht! Es war der Gipsfuß!

 

Salz-Stalaktiten als Spende. Ein Blick aufs Bild vergrößert die Spende und schärft den Text.

Eigentlich sollten die Salz-Stalaktiten in der Vitrine hängen. Das ist nicht möglich, deshalb wurden sie zu Stalagmiten gemacht. Das Salz-Gebilde ist ziemlich zerbrechlich, feinverästelt filigran, glitzernd glänzend, weiß, wunderbar und wahnsinnig schwierig zu fotografieren! Ein bisschen Berühren bricht die Figüren!

Bei ihrer Schönheit und ihrer Besonderheit könnte man sich die Salz-Stalaktiten als hübsches Motiv für eine Briefmarke vorstellen! 

Lassen wir die Möglichkeitsform Wirklichkeit werden, und verbinden wir das Ganze mit einem Spiel. Wenn Sie mitspielen wollen, dann klicken Sie auf Briefmarkenspiel.

Exponate in Vitrine 25 - Gips beim Gipsfuß

Die Vitrine 25 präsentiert auch sehenswerte Gipskristalle. Wenn Sie also außer dem Gipsfuß für das Salz noch den restlichen Gips sehen wollen, dann klicken Sie auf

Vitrine 25 - Gips beim Gipsfuß

Katzengold. Bild und Text und Spiel und Reim

Katzengold. Eine Pyrit-Stufe aus Spanien. Die Würfel sind nicht bearbeitet!

Das Thema "Katzengold" ist auf nicht ganz humorlose Weise unter "Märchen, Spaß und Spiel" bearbeitet. Näheres unter