M Ä R C H E N    S P A S S    S P I E L   

Märchen im Museum

Warum ein Märchen? Dahinter steckt unser Anliegen, auch die Besucherinnen und Besucher unserer Homepage anzusprechen, die in der Welt der Mineralien nicht unbedingt zu Hause sind. "Märchen im Museum" bietet dem Laien mit lustigen, verrückten oder skurrilen Geschichten Einblicke in die Welt der Mineralien. Die Geschichten transportieren dabei einfach "sachdienliche Hinweise" zu diesem oder jenem Mineral. Übrigens, wie alt dürfen eigentlich die Besucher unserer Homepage für ein Märchen sein?

Exponat bei uns im Museum - skalenoedrischer Calcit aus Mönsheim im Heckengäu wird im November 2015 zu Frau Carla Calcit, Kommandantin einer Säurewehr.

Wenn Sie also, liebe Besucherinnen und Besucher, wissen möchten, was um Mitternacht bei uns im Museum los ist, dann geben wir Ihnen in 100 Kapiteln einen märchenhaften Einblick. Und wenn Sie zufälligerweise kein Mineraloge und keine Fachfrau sind, dann haben Sie nach den hundert Kapiteln trotzdem Ihren Laienstatus verloren. Versprochen! 

Unten sehen Sie Pforzheimer Stinkquarze bei einem Wettschweben auf einem Kugelschreiber. Mit welchen Tricks die Stinkquarze dabei kämpfen und was sonst noch um Mitternacht passiert, erfahren Sie unter

 

 Märchen im Museum .

Fossil und Spiel: Wer schafft die 30-Punkt-Marke?

Bemalte, aber echte Muscheln auf bemaltem, aber echtem Muschelkalk aus Mühlacker-Enzberg

Ein Spiel rund um die wichtigsten Muschelkalk-Fossilien unter

Fossil und Spiel

Katzengold

Das Mineral "Pyrit" mit dem Beinamen "Katzengold" wird mit Exponaten vorgestellt, die in unserem Museum stehen. Zusätzliche Bilder veranschaulichen die Texte. Die Texte stellen das Mineral selber vor, was aber eher unkonventionell geschieht. Ein paar Spiele lockern auf, sintemalen der Spaß nicht fehlen sollte.

Das Katzengold, der Pyrit, kristallisiert häufig in der Form eines Würfels aus. Die Würfel im Bild sind nicht bearbeitet! Das ist ein Werk der Natur! Bei uns im Museum zu sehen. Die Pyrit-Stufe stammt aus Spanien.

Katzengold: Kristallform

 

Das Katzengold                 Sind es deren freilich acht,                

hat eine Form.                  sollte man vom                 

Der Würfel ist da               Oktaeder sprechen.

oft die Norm.                    Und bei zwölf 

Quadratisch und                fünfeckigen Flächen 

dazu sechs Flächen.           sagt man, wer weiß das schon....

Katzengold mit Bild und Text und Reim und Spiel erwartet Sie in aller Ausführlichkeit in einer extra Schublade, die Sie hier öffnen können:

Briefmarkenspiel

Unter dem Titel "PHILATELIE UND MINERALOGIE" gibt es neben der Spielerei auch ein Spiel bei "Museum und Exponate"!

Gwindel

Selbstverständlich heißt es der Gwindel, weil es ja auch der Rauchquarz heißt. Zudem ist Rauchen doch eher etwas Männliches. Oder ist das ein Vorurteil, und es heißt die Gwindel, wie die Spindel? Aber kein Rauchquarz ist spindeldürr. Dann eben das Gwindel. Doch da denken wir an das Gesindel, was nun wirklich nicht zu einem so teuren Mineral passt.

Die Lösung ist ganz einfach, denn ich nehme die Mehrzahl und schreibe: "Wir haben schöne Gwindeln im Museum, aber auf dem Bild ist keine zu sehen!"

Die Lebensgeschichte einer Birne

Lett Röll - Karneol oder Jaspis oder ein Spiel

Lett Röll am See, der den Lettenbach speist.

Karneol oder Jaspis oder beides, Lett Röll will es gar nicht so genau wissen. Eigentlich will er Sie zu einem Spiel einladen. Sie können sich

 

gleich

zum Spiel durchklicken oder

ungleich 

 

informativer, ein paar Hintergrundinformationen durchlesen, den Sachverhalt blicken und dann klicken:

"Landgasthof Seehaus", Pforzheim, Tiefenbronner Straße, im Sommer 2013: Unwetterartige Regenfälle und ein Hochwasser richten gewaltige Schäden an, wirbeln aber auch die Gerölle im Lettenbach durcheinander, der das Gebiet in Richtung Würm entwässert. Der Bach quert in seinem Verlauf den Dolomit-Karneol-Horizont zwischen Mittlerem und Oberen Buntsandstein. Die Wassermassen spülten in großen Mengen Karneol (geologisch) oder Jaspis (mineralogisch) frei. Die Stücke waren teilweise so groß, dass man sie nicht wegtragen konnte. Zwei Vereinsmitglieder haben mit vielen anderen Lettenbachgeröllen auch Lett Röll gerettet. Im Spiel erzählt Lett Röll von seiner Rettung.

Die Rohsteine aus dem Lettenbach wurden in Idar-Oberstein getrommelt. Ob Indien oder Lettenbach, beides ist im Museum zu sehen.

Trommelsteine: Es lohnt sich immer wieder einmal, auf ein Bild zu klicken, um es zu vergrößern!

Trommelsteine. Vokabeln leichter lernen.

Jeder Trommelstein hat seinen Mineralnamen. Sie kennen die Namen nicht? Sie wollen sie lernen? Vokabeln lernen? Nun denn, üben wir zusammen!

Lesen Sie und dann schreien Sie die folgenden neun Namen ganz laut: 

 

Bergkristall, Tigerauge, Karneol,

Citrin, Jaspis, Aventurin,

Obsidian, Amethyst, Achat

 

Und nochmal, aber jetzt flüstern Sie beim Lesen. Und zum Schluss so, dass Sie nach jedem Wort kurz lachen.- Die nächste Übung dann unter den Bildern.

Die Namen sind Ihnen jetzt etwas vertraut. Nehmen Sie jetzt eines der neun Bilder, vielleicht sogar das erste, in den Blick, nennen den Namen (nicht oben ablesen wollen) und fahren Sie mit der Maus übers Bild. Der Name erscheint. Üben Sie -  jetzt!

Bei der folgenden Übung wird der Name des Trommelsteins erfragt. Sie murmeln ihn vor sich hin und fahren zur Kontrolle übers Bild, nicht klicken. Leider ist beim Eintippen ein Missgeschick passiert. Sicher sehen Sie sofort den Rechtschreibfehler.

Also: Ein Blick! Kein Klick! Ein Missgeschick!

Trommelsteine. Ein Herz für Trommelsteine

Die Besucher unseres Museums sind immer wieder beeindruckt von dem, was sie gesehen haben und nehmen dann zur Erinnerung gern ein paar Trommelsteine mit. Insbesondere Kinder erfreuen sich an den bunten Steinen. Diese Steine sind verglichen mit den ausgestellten Museumsstücken eigentlich wert- und bedeutungslos, aber trotzdem irgendwie schön. Mit einem Herz für diese Steine könnten wir spielerisch damit umgehen und sie dabei als Mineralien näher kennen lernen. 

Drei Trommelsteine liegen auf drei Taschenlampen: Links ein rötlicher KARNEOL, in der Mitte ein rötlicher JASPIS und rechts ein goldgelbes feinfasriges TIGERAUGE. 

Werden die Taschenlampen angemacht, zeigt sich, dass der Karneol durchscheinend ist (schattenlos), Jaspis und Tigerauge dagegen undurchsichtig=opak sind (mit randlichen Schatten).

Wird´s ganz dunkel, wird´s ganz deutlich.

Vokabeln! Namen! Waren es zu viel?

Zur Entspannung hier ein Spiel:

Mohsbilder und Moosbilder

K A L R Z A I G T O N I T  -  zwei plus zehn

Zwei bedeutet, wir haben die zwei miteinander verwandten Minerale im Museum. Zehn bedeutet, wir haben die zehn Fragen dazu nur hier. 

1. Das folgende Bild sicher schon mal gesehen. Aber wo? Hier beim "Gästebuch" oder beim "Willkommensgruß" oder beim "Museum mit den Exponaten"? Einfach raten!

2. Das helle gelbliche Mineral. Wie es wohl heißt? Kalium oder Kalzium oder Kalzit? Der hält dich fit!

3. Die Kristallform des hellen Minerals ist ein Dreier-Tetraeder, ein klarer Rhomboeder oder ein runder Oktaeder? Das weiß doch jeder!

4. Es gibt auf dem Bild mehr helle als dunkle Kristalle. Das liegt daran, dass die hellen leicht spalten, leicht durchsichtig oder leicht würfelig sind. Leicht gefragt, für den, der wagt!

Hier lohnt sich die Vergrößerung mit einem Klick aufs Bild.

5. Und nun zum dunkleren, rötlich-braunen Mineral. Sein Name hat etwas zu tun mit Sprachforscherinnen des Arabischen, den Arabistinnen, oder mit Wissenschaftlerinnen und Spinnen, den Arachnologinnen, oder mit hübschen Spanierinnen aus Aragon, den Aragonesinnen. Aufs Schöne besinnen!

6. Beide Minerale haben die gleiche chemische Formel als Bariumsulfat oder Calciumcarbonat oder Siziliumdioxid. Nicht lange quälen, das Längste wählen!

7. Weiter oben steht auf einigen Kristallen der Schriftzug MINERALIENMUSEUM. Was ist dort auf dem Kristall mit dem roten x? Ein E oder U oder nix?

8. Wurden oben für den Schriftzug MINERALIENMUSEUM

15 oder 16 oder 17 Kristalle verwendet? Schnell ist das Zählen beendet!

9. Der dunkle scheint mehr oder weniger oder gleich viele Flächen zu

haben wie der helle Kristall. Ein klarer Fall!

10. Der Härtetest nach Mohs: Das helle Mineral ritzt das dunkle. Das dunkle Mineral ritzt das helle. Es könnte auch Folgendes geschehen: Es ist nichts zu sehen!