Die Schmuckwelten und das Mineralien-museum Pforzheim waren einmal Nachbarn in Pforzheims Industriehaus

Das Mineralienmuseum Pforzheim war im Industriehaus untergebracht. Das Industriehaus steht am Leopoldplatz im Zentrum von Pforzheim.

Das Foto zeigt das Industriehaus am Leopoldplatz aus einer Enfernung von 100 m. Das ist nicht das erste Industriehaus von 1926, sondern das zweite Industriehaus von 2004, quasi ein Neubau. Der Neubau ist mit Fassade und Turm dem äußeren Bild des ersten Industriehauses nachempfunden. Bauelemente wurden übernommen. Man nennt das in der Kunst und Architektur "zitieren". Auf einer Info-Tafel am Leopoldsplatz steht, dass "die Formgebung das Bild des Vorgängers zitiert", das Industriehaus ist quasi ein Zitat. (Aber nicht von Goethe!) Beim Abbruch des alten Gebäudes wurden Rosetten-Ornamente geborgen und beim neuen Turmkopf wieder eingefügt, quasi eine Kunstübertragung. Das Industriehaus prägt die Silhouette des Leopoldplatzes in besonderer Weise, quasi ein Stadtsilhouettenpräger.

Oben wurde das Indusriehaus aus einer Entfer-nung von 100 m fotografiert, hier aus einer Entfernung von 1 cm. Die hellen Kalziumkarbonat-kügelchen im Fassadenstein zeigen, dass für die Außenfassade kein billiger Kunststein, sondern ein etwas teurerer Naturstein verwendet wurde - dem Stil und der Aufgabe des Hauses angemessen.

Die Aufgabe des Hauses war, Ausstellungs-, Präsentations- und Messeräume für die Pforz-heimer Schmuckindustrie zu schaffen, quasi ein Industriehaus. Einkäufer aus der ganzen Welt besuchten die Schauräume, die bald  für die Erzeugnisse der gesamten deutschen Schmuck-industrie zur Verfügung standen. Das Haus wurde quasi zu einem Schaufenster für die Welt. Diese Aufgabe erfüllt das Haus auch heute noch. Das Industriehaus ist quasi ein ganz besonderer Ort für Schmuck und Uhren.

 

Das Mineralienmuseum Pforzheim fand rund fünfzehn Jahre lang großzügig gestaltete Räume im Untergeschoss des Industriehauses.

Der Naturstein für die Außenfassade ist ein beiger portugiesischer Kalkstein namens "Moca Crema Relvinha". Die Maserung mit den schräg-parallel durchlaufenden Adern ist erkennbar, aber nicht dominant. Neben den Kalkkügelchen sind da und dort auch Kleinfossilien zu entdecken. Die Fassade des Industriehauses ist quasi ein Stück Portugal.

Links ist der Turm zu sehen, der das Industrie-haus höher wirken lässt. Rosetten-Ornamente schmücken den Turmkopf. Rechts der bewusst überhöht gestaltete Hauseingang. Beide Bauele-mente, Turm und Eingang, vermitteln nach außen die Größe und Bedeutung, die dem Hause innewohnt. Denn es hat den Anspruch, ein ganz besonderer Präsentationsort für Schmuck, Uhren und Accessoires zu sein, in der Stadt, für Deutschland, für Europa, weltweit.

Hinweise auf der Fassade des Industriehauses machen neugierig und laden ein!

Der Besucher, die Besucherin betritt das Haus durch den Haupteingang in Gold-Metallic. Im goldene Metallnetz der Eingangstüren sind bunte Glassteine eingefangen. Sie verweisen auf die mineralisch-edlen Rohsteine, aus denen Schmuck entstehen kann. Im Vorbeigehen wird informiert, welche Unternehmen, Läden und Geschäfte im Industriehaus vertreten sind. Weil das Mineralien-museum im Untergeschoss untergebracht war, stand der Hinweis aufs Museum "Edelsteine und Mineralien" an unterster Stelle.

Das goldene Logo über den schwarzen Lettern zeigt die Säulen der Arkaden und die Ringe der Raumdecke in den SCHMUCKWELTEN im Erdgeschoss.

Ein Blick in die Arkaden der SCHMUCKWELTEN. Ist der Verkaufsbereich geschlossen, sind Gitter zwi-schen den Säulen herabgelassen. Im Hintergrund gibt es Treppe und Lift zu den Räumen der SCHMUCKWELTEN im ersten Stock.

Die Arkaden be-treten, heißt auch, an die Decke zu schauen! Die übereinander und versetzt gegen-einander aufge-hängten Ringe sind einen Blick wert. Sie lösen Empfindungen und Gedanken aus:

 

Kunst am Bau, unübersehbar... eine zurückhaltende Farbgebung in einer Welt voll Buntheit und Gefunkel, unabdingbar... ein harmonisches Ineinandergreifen von Ringen, wahrnehmbar... ein leichtes beschwingtes Spiel von Kreisen, zentralperspektivisch blickverlängernd und raumvergrößernd eingefangen, interpretierbar... eine runde Sache, unleugbar... ein Schweben über den profanen Dingen des Alltags, wunderbar... Ringe, ja, hier kann man Trauringe kaufen, unwiderlegbar.... Vieles ist hier... denkbar!

Es soll Menschen geben, man findet sie recht häufig im männlichen Teil der Bevölkerung, bei denen Schmuck nicht die ganze großen Gefühle auslöst. Schließlich ist "a diamond a girl´s best friend". Wenn dann diese Menschen auch schon eine tolle Armbanduhr besitzen, könnte sich bei ihnen schnell die Überzeugung breit machen, dass Zeit in den Arkaden ein Zeitverlust ist. Diesen Menschen sei hier widersprochen! Denn in dem ganzen Glitzermeeer von Schmuck, Uhren und Accessoires gibt es drei Inseln. Drei Inseln, deren Besuch allemal lohnt!

Die Insel der Perlen:

Über einem blauen Tisch hängt ein gülden Gespinst, das eine geöffnete Muschel oder Auster mit Perle zeigt.

Auf dem blauen Tischring findet der Besuchende lesenswerte  Informationen zum Thema "Perlen".

Ein gläserner Zylinder mit Perlen-Info außen und Perlen-Kette innen sucht Beachtung!

Die Insel der Mineralien:

Goldene Streben umfassen bunte Glassteine, die auf die Welt der Mineralien aufmerksam machen.

Auf dem blauen Tischring finden Besucher und Besucherinnen Sehenswertes zu ausgewählten Mineralien. Wenn es um Schmuck geht, darf der Amethyst nicht fehlen! (An Ostern darf das Osterei nicht fehlen!)

Die Insel der Feinmechanik:

Das winzig kleine Räderwerk einer Arm-banduhr löst beim Besucher immer wieder Begeisterung und Bewunderung aus. Auch hier bietet der runde Tisch Sehenswertes und Lesenswertes.

Drei Inseln in der Weite des Raums... Die Weite des Raums freilich gehört der Präsentation von Schmuck, Uhren und Accessoires!  Die große Auswahl und die hohe Qualität orientieren sich an einem Kundenkreis mit Anspruch.

Durch die großzügige Gestaltung der Arkaden und die dezente Zurückhaltung des Personals kommt beim Durchschlendern nie das Gefühl auf, nun auch etwas kaufen zu müssen. Wer nur schlen-dern will, der schlendert. Wer aber Information oder Kaufberatung wünscht, erlebt ein sehr kompetentes und freundliches Personal in den SCHMUCKWELTEN.

Im Arkadenbereich der SCHMUCKWELTEN finden auch der Souvenirjäger und die Geschenke-sucherin ihre Ecken! Ob Geschenk oder Souvenir - die Verpackung ganz in Gold und Glitzer ist in an diesem zentralen Ort der Goldstadt Pforzheim ein Muss!

Sollten diese hübschen Flaschen die Aufmerk-samkeit der Geschenkesucherin erregen:

Ist der Grund des Schenkens eigentlich   egal,

entnimmt man irgendeine Flasche dem Regal.

Und niemand muss hier lange                       denken:

Was soll ich einem schrägen Typen schenken?

Diese Flaschen könnte die Geschenkesucherin gezielter wählen:

Sollte jemand 120 kg wiegen,

könnte er die linke Flasche kriegen.

Das Goldstadt-Glück im Hufglasen

wird ungebremst auf jeden zurasen!

Das besondere Mitbringsel ist natürlich der Goldstadt-Sekt, der Goldflitter enthält, vom Piccolo bis zur  Magnum-Flasche.

Der Goldstadt-Sekt hat seinen Preis.

Andererseits - das Souvenir ist heiß!

Im hinteren Be-reich der Arkaden trennt eine Mauer aus Goldbarren SCHMUCKWELTEN und Pforzheimer KARTENBÜRO. Nach wie vor wird in der Goldstadt Pforzheim Gold verarbeitet. Gold spielt in der Welt des Schmucks eine wichtige Rolle. Gold spielt überhaupt eine wichtige Rolle in der Welt und Weltgeschichte. Der helle Text auf der dunklen Wand lautet:

Und natürlich gab es einen Hinweis auf das Untergeschoss....

Gleich im Eingangs-bereich, noch bevor man die Arkaden betrat, ging es über das Treppenhaus hinab zum Minera-lienmuseum Pforz-heim, zur Mineralienwelt   im Untergeschoss. Ein großformatiges Foto eines Amethysten an der Wand und eine große echte Amethyst-Druse wiesen den Weg.

Auch dieser  Goldbarren-Pfeil regt dazu an, einen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Er ist in die Bodenplatten eingelassen. Es sind Bodenplatten aus Naturstein (nicht das Billige), Bodenplatten aus Gabbro (nicht das Übliche), Bodenplatten aus einem der dunkelsten Natursteine, Handelsname "Nero assoluto", das absolute Schwarz. Das absolute Schwarz ist die optimale Ergänzung zur Buntheit, zum Gefunkel, zum spiegelnden Glas im Raum  (nicht ganz das Alltägliche).

Der Weg führt nun hinauf in die 1. Etage. Der Besucher und die Besucherin verlassen die ARKADEN der SCHMUCKWELTEN und betreten die GALERIE für Kunst und Design.

Schweben und Spiegeln, Ringe und Raum,

Glas und Glanz = Kunst und Design

Mit diesem Blick in die Galerie geht es los.

Die meisten Vitrinen sind gar nicht so groß.

Wasser und Blüten, eine Illusion sind sie bloß. Der Teppichboden ist ganz bewusst

unifarben und musterlos. 

Auch in der ersten Etage geht es um Schmuck, Uhren und Accessoires. Aber es gibt auch eine Vorführ-Werkstatt, in der Edelsteinschleifer und Goldschmiedinnen ihr Können zeigen, und eine Werkstatt für jedermann.

In einer Ecke hat die SCHMUCKWELTEN-Werkstatt ihren Platz gefunden. Kinder und Erwachsene können hier in Ruhe ihren eigenen Schmuck herstellen. Dabei beraten und helfen erfahrene und freundliche Goldschmiedinnen bei Kette, Ring und Armband.

Irgendwie gemütlich, die Ecke hat´s,

originell mit originalem Goldschmiedeplatz.

Die Werkstatt lockt mit buntem Material.

Wer sich da quält, hat immerhin die Wahl.

Drähte, Perlen, buntes Material... Alles steht bereit für Kette, Ring und Armband.

Ein Angebot für alle Altersklassen!

Man kann sich da beraten lassen.

Und wenn ein Kind Geburtstag hat,

dann findet hier die Party statt,

nun ja, mit Ketten, nicht mit Kuchen,

auch Cola kann man hier nicht buchen.

Spezialwerkzeug, um Kette, Ring und Armband zu verwirklichen, liegt bereit. Eine Goldschmiedin hilft, Träume zu verwirklichen, ein Stirnband viel-leicht, ein Beinkettchen, einen Freundschafts-ring...

Hämmern, sägen, knipsen, drehen

lässt eine Kette schnell entstehen.

Reicht es nicht, Perlen auf den Draht zu schieben?

Die Werkzeugmasse ist doch völlig übertrieben!

Wie in den Arkaden gibt es auch in der ersten Etage immer wieder Objekte, die das Interesse des Besuchers auf sich ziehen. Hier eine museale Maschine, um Ketten herzustellen...

...oder diese übermannshohe schlanke Glasvitrine, die voll mit vergoldeten Münzen ist. Wie viele Münzen wohl drin sind?

Am Eingang=Ausgang zur GALERIE für Schmuck und Design stehen diese Rosen. Natürlich Rosen! Sie begrüßen und verabschieden die Besucher der SCHMUCKWELTEN auf dieser Etage des Industriehauses.

Liebe Besucher*innen unserer Homepage, die SCHMUCKWELTEN sind ein Besuch wert! Und wenn es nur wegen des weißen Carrara-Marmor-Splitts im Rosentopf wäre!