Steinbilder III - Im Gelände versteckt. Endlich entdeckt!

Anthrakonitbank. Harter Schillkalk im Unteren Keuper; die Gesteinsgrundmasse ist glanzlos (mikritisch) und schwarz (bituminös); der Kalkstein braust bei Salzsäure auf und stinkt, weil Kohlenwasserstoffteilchen des Bitumens freigesetzt werden.- Göbrichen.
Anthrakonitbank: rechter Kalkstein aus dem Unteren Keuper; linker Kalkstein: Oberer Muschelkalk; beide liegen in Göbrichen dicht beieinander; unter dem Mikroskop im Schill schwarze, deutlich glänzende Kalkspat-Kristallflächen.
Heller Baryt/ Schwerspat durchdringt einen Dolomitstein aus dem Mittleren Muschelkalk.- Niefern-Vorort.
Baryt/ Schwerspat von rosa Farbe in einem Dolomitstein, der in den Unteren Muschelkalk gehört.- Niefern.
Calcit-Kristalle auf weißem Baryt in einem Dolomitstein des Mittleren Muschelkalks.- Niefern-Vorort.
Dolomitsteine mit Calcit-Kristallen, Calcit-Drusen und Baryt-Einlagerungen.- Niefern-Vorort.
Brockelkalk. Blaugrauer Kalkstein mit einer Schichtfläche, die mit unregelmäßig, knollig, knorrig, knaurig oder wulstig beschrieben wird.- Friolzheim, zwischen Dünnberg und Betzenbuckel.
Brockelkalk. - Pforzheim, Westtangente
Cycloidesbank. Blaugrauer Kalkstein, Ceratitenschichten, Oberer Muschelkalk, mit der kleinen Terebratel "Coenothyris vulgaris var. cycloides".- Göbrichen, zur Doline "Eisinger Loch" hin.
Cycloidesbank. Links "Coenothyris vulgaris", rechts daneben die viel kleinere und seltenere "cycloides". Gesteinsbildend: auf dem oberen Foto rund 30 Exemplare oder Abdrücke in einem zerschlagenen Stein.
Gips.- Sternenfels.
Gips. Rückseite des vorigen Gipsstücks, mit Feile und Schmirgelpapier geglättet.
Gips. Ein weiches Mineral. Mohshärte 2. Lässt sich mit dem Fingernagel wegkratzen.
Humus. Schwarzer lockerer Rohhumus, durchsetzt mit winzigen ausgebleichten Quarzstücken; typischer Hangboden unmittelbar über einer Schicht mit Orterde.- Eyachbrücke, Eyach-Enz-Talhänge.
Oolithischer Trochitenkalk.- Friolzheim
Oolithischer Trochitenkalk mit Trochit (Seelilien-Stielglied) und Ooiden (eiförmigen Einlagerungen im Muschelkalk).
Oolithischer Trochitenkalk, Friolzheim, mit rostigen Eisenflecken.

Oolithischer Trochitenkalk. Aufnahme unter dem Mikroskop, 20-fache Vergrößerung der Ooide, von denen manche durch eine rostig-gelbe Eisenverbindung (Limonit) verfärbt sind.

Ortsteinbildung. Mitten im Hauptbuntsandstein taucht eine Gesteinsschicht auf, die ganz anders geartet ist: gelbbraun, orangefarben, sandig-lehmig, hart, kleine Sandsteine (B) eingebacken. Orterde, Ortsteinbildung.- Eyachbrücke, Eyach-Enz-Hänge.
Tonmergelstein. Gelbliche, dünne, sehr harte Zwischenlage beim Brockelkalk, häufig dendritisch, reagiert auf Salzsäure fast genauso heftig wie der Brockelkalk.
Trockenrisse im Stubensandstein. - Gausberg, Schützingen.
Trochitenkalk/ Schillkalk. - Pforzheim, Westtangente.
Trochitenkalk mit Seelilienkelch, Blick ins Innere des Kelches, Seelilien-Stielglied auf der Münze. - Pforzheim, Westtangente.
Wellenkalk beginnt über Schillkalkbank.- Sperlingshof, Remchingen.
Schillkalkbank unmittelbar unter dem Wellenkalk, Unterer Muschelkalk.

Die Schillkalkbank unmittelbar unter dem einsetzenden Wellenkalk enthält Muschelschill, kleine Muscheln und Muschelabdrücke, unten links ein Seelilien-Stielglied (Trochit), unten rechts eine Turmschnecke. Letztere ist längs gespalten und wird mit einem Schneckenhaus unserer Tage verglichen.

Schillkalk. - Pforzheim, Westtangente.
Wurmbauten im Sandstein. - Gausberg, Schützingen.

Es werden noch weitere Steinbilder folgen!