Das Geschehen hinter der geschlossenen Tür

Schon vorher wurde angefangen mit einer Bestandsaufnahme: der Inhalt aller Vitrinen zum Zeitpunkt der Schließung ist fotografiert und akribisch aufgelistet.

von der ersten...

bis zur letzten Vitrine, so wie im Grundriss verzeichnet.

Bereits in 2017 hatten Bernd Hagen und Fritz Blatter die gesammte Ausstellungsfläche ermittelt: 151,6 m². Dabei nicht eingerechnet sind die Vitrinen im Arbeitsraum und im Lagerraum. Auch in zwei separaten Kellerräumen lagerten Mineralien.

 Im Museum in Dillweißenstein war die Ausstellungsfläche noch umfangreicher gewesen!

 

Im Arbeitsraum steht immer noch eine kleine Schatztruhe - besser gesagt: einen großen Schubladenschrank mit kleinen Schätzen!

 

 

Die letzte geöffnete Schublade hat die Nummer 52.

 

Jede Schublade ist unterteilt in 32 Fächer.

 

Summa Summarum: 1664 kleine Mineral-Aufbewahrplätze.

 

- Nicht alle sind im Moment belegt.

Sogar diese Letzte Stücke werden entfernt, weil weder Fundort noch Beschreibung vorhanden ist.

 Unter der Lupe sind sie trotzdem schön...

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So wie für das Museum in Dillweißenstein, hat die Stadt Pforzheim die Mietkosten für den Museumsräumlichkeiten, seit 2006 im Industriehaus, übernommen.

 Diese Zuschüsse für den Museumsbetrieb fielen in 2016 im Haushaltsplan 2017-2021 der Stadt Pforzheim den vom Regierungspräsidium auferlegten Sparzwängen zum Opfer.

 

Die Gemeinderäte haben sich nicht gewehrt.

 Trotz Kulturgutschutzgestz

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Bis Ende 2017 hat die Stadt Pforzheim den Zuschuss bezahlt. Seitdem übernimmt die Sparkasse die Kosten, die aus dem Nützungsvertrag zwischen Industriehaus GmbH und Arbeitskreis Mineralienmuseum Pforzheim-Dillweißensten e.V. entstehen.

Momentan entsteht das neue Turm Quartier:

Im Neubau wird eine außergewöhnliche Mineralienrpäsentation integriert.

Unsere momentane Aktivitäten sind auf diese Neu-Orientierung ausgerichtet.

Die ganz erhebliche Reduzierung der Ausstellungsstücke verlangt ein neues Konzept. "Digitalisierung" wird ein großes Stichwort sein.

Die virtuelle Realität lässt Grüßen!

So seht Aufräumen aus:

(alle Stücke Eigentum von Olaf Essert)

beide Großstufen unten Eigentum Verein; alle andere von Olaf Essert.

Bodenanschluss sichtbar.

 Ein mühevoller Abtransport steht bevor:

das Kulturamt der Stadt Pforzheim übernimmt alle transportabelen Vitrinen.

Einige Stücke von Olaf übernimmt die Sparkasse.

 

Gut verpackt gehen die anderen auf Heimreise!

Im weiteren Verlauf dieser Geschichte werden Stücke mit dem Vermerk "Olaf" auftauchen.

 

Die meisten Eigentümer hatten Listen, worauf ihre Stücke vermerkt waren:

 

( Die Liste ist nicht vollständig - wurde bereits in 2014 in seinen Grundzügen erstellt. )

 

 Das war das Besondere in unserem Museum:

Viele Sammler haben das Ergebnis ihrer "Expeditionen" gemeinsam der Öffentlichkeit vor Augen geführt - an Statt dass die Funde irgendwo in einem Keller gelandet sind. Dafür sind solche schöne Raritäten viel zu Schade!

 

Deswegen nun auch unser digitales Angebot!

dem Herrn Rainer Single als Homepage-Betreuer sei Dank!

 

Zum Glück ist das Zeugnis der Sammelleidenschaft auch noch bei vielen Leuten zuhause in Schränken und auf Regalen zu sehen: damit sind wohl alle, die dies Lesen, angesprochen...!

 

 

So seht nun die Vitrine aus, die ganz oben als erste abgebildet wurde:

wertvolle Steine, zum größten Teil Schmucksteine aus der Sammlung Schupp.

Frank-Jürgen Schupp ist der letzte Inhaber der  Firma Rudolf Schupp e.K. Die Firmengeschichte geht zurück bis in das Jahr 1744.

Wer sich die Mühe nimmt, die Firmenhistorie zu lesen, kann sich vorstellen, dass das Gespräch beim Abholen der Stücke sehr unterhaltsam war!

                  www.edelsteine.com

Nur noch einige Sonderstücke verweilen noch dort, bevor auch dieses Vereinseigentum verpackt wird.

Potenzial für 

"a girls best friend"

Es gibt eine ausführliche, aber leider ncht allesumfassene, Dokumentation über die Stücke, die ausgestellt waren.

Auf diesen Bildern seht man den losen einzel-Diamanten (2 verschiedene Perspektiven);

es wurde eine Vertiefung im Kimberlit eingearbeitet, und der Diamantkristall da eingeklebt!

wer sich nicht auskennt, seht nicht sofort , dass dies ein 46 Carat Rohdiamant ist; 

Das Funkeln deutet bereits auf erhebliches Potenzial hin!

Diese auch noch verbleibende Gruppe mit den Aquamarinen stammt aus Börsenzukäufe für den Arbeitskreis Mineralienmuseum.

Auf den ersten Blick einen schmucken Stein, der auch in dieser Vitrine hätte untergebracht sein können;

rückseitig ein anderes Erscheinungsbild - dem anderen Schliff geschuldet.

K

(

Al,

Cr

)

(

S

O

4

)

*

(

H

2

O

)

 

 

 

 

                                                 

Dies sind von Udo Behner professionell aus chemischen Substanzen gezüchtete Kristalle.

 

Für Einsteiger in dieser Materie einen Link

https://www.kosmos.de/experimentierkaesten/chemie

aus vielen anderen Möglichkeiten.

 

Die neue, digitale Bilder zeigen auch die unterschiedliche Farbqualität im Vergleich zu den abgedruckten Bildern in den Karteikarten:

So waren die Kristalle in der Vitrine 24 ausgestellt.

 

Beleuchtung spielt also auch eine große Rolle.

Fast alle hergestellt von Udo Behner, diese fantastische, bunte, künstliche Welt.

 Einige wenige sind Besitz der Sparkasse; der größere Anteil wurde den Eigentümern zurückgegeben.

über diesen link kommen sie zu die udofarbige Welt: https://106.sb.mywebsite-editor.com/app/34143776/929688788/

maches soll nicht vorweggegriffen werden...

Die Vitrine 36 im roten Pfalz-Raum, war der Sammlung Aupperle gewidmet. Vater und Sohn waren begeisterte Sammler, die zum großen Glück für das Mineralienmuseum, die Bereitschaft gehabt haben, Ihre Funde der Öffentlichkeit zu zeigen. Das war beiden ein wichtiges Anliegen.     Der Abholtermin war emotional beladen, weil auch unser ehemaliger Vorsitzender Norbert Imhoff mit dabei war, der mit dem Vater und dem Sohn gemeinsam des öfteren vor Ort gesammelt hat. Die Vitrinen sind leergeräumt - und übergangsmäßig inzwischen bestückt mit Stufen für die neue Präsentation.

In der Auflistung steht auch Arnt Kern. Seine Stücke waren nicht nur in Vitrine 38 zu bestaunen, sondern auch verteilt über den Raum "Pfalz". Relativ viele seiner Stücke wurden auch in den Lagerräumen untergebracht, weil einfach in den Räumlichkeiten im neuen "Mineralienmuseum" in den Schmuckwelten dafür kein Platz war. 

Zum Glück sind auch diese Stücke bei der heutigen Bestandsaufnahme erfasst!!

 Alle die Stücke waren nicht ausgestellt in den Schmuckwelten!

Viele Stücke sind jetzt auffindbar in der digitalen Katalogisierung.