Märchen im Museum - Kapitel 115

Das 115. Kapitel: Der Amiant und sein Hammerjäger

 

Es war mal wieder kurz nach Mitternacht, als Bürobarüt in der Nähe des Dunkelraums vorbeischwebte. Dort waren die Schweizer in einer geräumigen Vitrine untergebracht. "Irgendwie verrückt", dachte Bürobarüt, "da schwebe ich so oft hier vorbei und habe noch nie ein Wort mit den Schweizern gesprochen." Andererseits war das nun auch wieder nichts, worüber man sich wundern musste. Schließlich gab es rund 5000 Exponate im Museum. Mit allen konnte man da nicht Kontakt haben.

 

Bürobarüt schwebte weiter, schaute aber unwillkürlich doch etwas länger zur Vitrine hinüber.  Da stand so ein Kleiner. Dem seine Haare! Was für eine Frisur! Sah aber lustig aus! Wie hieß er? Er schaute aufs Schild: A..., Amiant. Bürobarüt hatte den Eindruck, Amiant schaute ihn irgendwie erwartungsvoll an. Bürobarüt schwebte langsamer. Sollte er? Ja, dachte er. Warum nicht! Er drehte um, und mit Schwung schwebte er auf Amiant zu, setzte sein freundlichstes Gesicht auf und sagte: